Willkommen beim österreichischen Fußabdruck-Rechner

Ihr Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunft.

Bestimmen Sie die Größe Ihres Fußabdruckes und entdecken Sie Möglichkeiten, die ökologische Übernutzung zu verringern.

 

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Stubenring 1, 1012 Wien
www.bmk.gv.at
Kontakt: christian.beiwl@bmk.gv.at
Hersteller: footprint-consult e.U. Footprintings für Regionen, Unternehmen und Produkte Strategien für AkteurInnen der Zukunftsfähigkeit
FN 913753a
Schusswallg. 2-2-9, A-1050 Wien
www.footprint-consult.com
Kontakt: rechner-oe@footprint-consult.com

Verlags- und Herstellungsort: Wien

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Bereich Wohnen/Anzahl der Wohnsitze

Zweitwohnsitz:

Unter Zweitwohnsitzen verstehen wir Orte, die regelmäßig als zusätzlicher Wohnraum genutzt werden. Die Melde- oder Besitzverhältnisse sind dabei von keiner Bedeutung (Eigentum, Miete, Untermiete, …).

Zweitwohnsitze erhöhen den Footprint durch mehrere Faktoren: insgesamt größere beheizte Fläche, mehr Ausstattung erforderlich, insgesamt höhere Errichtungskosten.

Vor allem in der Heizperiode erhöht ein durchschnittlicher Zweitwohnsitz den Fußabdruck beträchtlich.

Allerdings kann ein Winterdomizil im Süden (bei Anreise mit der Bahn) sogar Ressourcen einsparen helfen, wenn der Erstwohnsitz „winterfest gemacht“ wird.

Bei zwei sehr ähnlichen Wohnverhältnissen könnten die Wohnflächen der Einfachheit halber auch addiert werden. Bei verschiedenen Wohnungs- und Nutzungstypen macht es aber Sinn, die Wohnverhältnisse sowie den Zeitraum der Nutzung getrennt zu erheben.

Die Frage zur Periode der Nutzung zeigt nur beim Heizbedarf Wirkung. Der Einfachheit halber wird angenommen, dass Stromverbrauch und Wasserverbrauch nicht jahreszeitbedingt sind.

Geben Sie eventuell reduzierten Strom- oder Warmwasserverbrauch pro Wohnsitz getrennt bei der dafür vorgesehenen Frage an!

Hintergrund:

Baumaterial kann im Rahmen dieses Fußabdruckrechners (noch) nicht abgefragt werden, da der Footprint der Errichtung von Gebäuden der Einfachheit halber dem „Grauen Footprint“ zugeschlagen wird. Unter dem „Grauen Footprint“ versteht man den Anteil am Fußabdruck, der vom persönlichen Lebensstil eines Menschen nicht direkt beinflussbar ist (z.B. Verwaltung, Bildungs- und Gesundheitswesen, Verkehrswege, Gebäude, Maschinen,).

Tatsächlich kann die Wahl des Materials und Bautyps den Errichtungs-Footprint natürlich beeinflussen. Der wesentlichste Faktor bleibt aber die Nutzungsdauer.

Da diese zwischen 40 und mehreren 100 Jahren liegt und von den Nutzern kaum beeinflusst werden kann, wird im Rahmen dieses Rechners jedem Wohnraum ein durchschnittlicher Wert beim Grauen Footprint aufgeschlagen.

Bereich Wohnen/Wohnraum und Bewohneranzahl

Größe und Bewohneranzahl:

Die Größe des beheizten Wohnraums pro Person ist neben der Technologie des Heizsystems der determinierende Faktor beim Wohnen.

Bei einem eigenen Haus zählen auch geheizte Nebenräume dazu, offene Flächen wie Gärten oder Terrassen werden der Einfachheit halber nicht mit berechnet.

Bei der Frage nach der Anzahl der Bewohner ist von Bedeutung, wie viele Personen die Infrastruktur ihres Haushaltes tatsächlich nutzen, nicht die Anzahl der offiziell gemeldeten Bewohner.

Kleinkinder werden der Einfachheit halber als ganze Person eingerechnet.

Single-Haushalte sind – alle anderen Faktoren gleichbleibend – immer entsprechend ungünstiger. Schließlich lässt es sich zu viert auf 100 Quadratmetern recht gut leben, alleine auf 25 Quadratmetern ist dagegen schon relativ eng.

Im Gegensatz dazu helfen Gemeinschaftsräume, wie in modernen Wohngemeinschaften verwirklicht, den Footprint zu reduzieren.

Bereich Wohnen/Energiebedarf

Als Energiekennzahl (EKZ) bezeichnet man den Energieaufwand für Heizung pro Wohnfläche und Zeitraum.

Die Energiekennzahl wird in kWh/m²a (Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr) gemessen. Der Energieausweis einer Wohnung beinhaltet diese Information.

Wohn-Typ:

Ist der Heizenergiebedarf nicht bekannt, kann aus der Bauart eines Hauses und der Errichtungsperiode grob auf den Energiekennwert und die thermischen Sanierungsmöglichkeiten eines Wohnraumes geschlossen werden.

Sanierung:

Thermische Dämmung ist eine gute Möglichkeit, den Energieverbrauch im Bereich Wohnen deutlich zu reduzieren.

Die den Fragen hinterlegte EKZ ist bei

Keine Sanierung, Haus Baujahr vor 1970> 207
Keine Sanierung, Haus Baujahr 1970-90> 178
Durchschnitt/weiß nicht~ 148
Teilweise thermische Sanierung (z.B. Fenster)< 118
Gebäude wurde vollständig thermisch saniert< 74
Niedrigenergiehaus< 44
Passivhaus< 15

In der Regel, aber jedenfalls bei durchschnittlichen Energiepreisen, die die ökologischen Kosten reflektieren, machen sich energetische Sanierungen auch finanziell bald bezahlt.

Da die Startinvestitionen teilweise relativ hoch sind, werden von Bund und Ländern oft Förderungen angeboten.

Bei Kombination mit dezentraler Energie-Gewinnung (etwa Photovoltaik oder Erdwärmenutzung) können Gebäude sogar zu netto-Energie-Produzenten werden. In diesem Fall spricht man von einem „Positiv-Energie Haus“. Da diese noch die seltene Ausnahme darstellen, wird darauf (noch) nicht eingegangen.

Achtung! Bei einer kompletten Lebenszyklus-Betrachtung kann der hohe Aufwand für die letzten Prozente an Einsparung in Summe höhere Umweltkosten verursachen als damit vermieden werden können. Das gleiche gilt auch für die finanzielle Amortisation. Hier ist das Maximum nicht immer das Optimum.

Weitere Maßnahmen:

Ebenso sinnvoll ist eine Absenkung der durchschnittlichen Raumtemperatur oder das selektive Heizen der Räume je nach Nutzung.

Je besser die Dämmung, desto wichtiger wird auch das Lüftungsverhalten. Stoßlüften statt ständig gekippter Fenster bringt messbare Ersparnis.

Da diese Faktoren sehr spezifisch für die jeweilige Wohnsituation sind, werden sie in dieser Berechnung nicht berücksichtigt. Dieser Rechner geht von der Grundannahme von 21°C Raumtemperatur aus. Grundsätzlich gilt, dass – im groben Durchschnitt – eine Absenkung der Raumtemperatur um 1°C den Heizbedarf um 6 % reduzieren kann.

Bereich Wohnen/Heizen und Warmwasser

Der spezifische Footprint verschiedener Energieträger kann sehr unterschiedlich sein, wird hier aber nur nach groben Kategorien unterschieden.

Dabei kann z.B. ein Fernheizwerk mit Fossil-Energie, Biomasse oder Müll betrieben werden, mit oder ohne Kraftwärmekopplung (KWK) laufen und so beträchtlich unterschiedliche Footprints hinterlassen. Auch Gas kann in seiner Umweltauswirkung stark schwanken, von Erdgas aus undichten sibirischen Leitungen und Biogas aus Industrie-Mais auf der einen Seite bis zu Bio-Gas aus Abfall auf der anderen Seite des Spektrums.

Nur wenige Anwender kennen die Herkunft ihrer Heizenergie im Detail, daher kommen im Rechner vorläufig nationale Durchschnittswerte zum Einsatz.

Überraschend ist der vergleichsweise höhere Footprint von Holz als Brennstoff. Während Holz in der CO2 Bilanz tatsächlich sehr günstig abschneidet, wird beim Ökologischen Fußabdruck auch die Begrenztheit der Fläche bedacht, die das Holz zum Wachsen benötigt.

Holz - und andere biogene Brennstoffe - sind zweifelsfrei nachwachsend. Allerdings bedeutet „erneuerbar“ keinesfalls „unbegrenzt vorhanden“. Holz ist global betrachtet ein Mangel-Rohstoff.

Die Wälder der Erde schwinden mit erschreckender Geschwindigkeit. Selbst in Österreich, mit einer weitgehend nachhaltigen Forstwirtschaft und wachsenden Waldflächen, ist die Hälfte allen verarbeiteten Holzes nicht in Österreich gewachsen. Damit ist auch ein erheblicher Teil der Sägereste nicht „heimisch“.

Holzheizungen, ob als Einzelofen oder als lokales Hackschnitzelwerk, sind im ländlichen Raum trotzdem wichtige lokale Energie-Versorger. Sie helfen die Abhängigkeit von Fossilenergie-Importen zu reduzieren und erhöhen die lokale Unabhängigkeit. Freilich nur, wenn sie tatsächlich heimisches, örtlich verfügbares Überschussholz nutzen (Sägeabfälle und Durchforstung).

Elektrisch geheizt werden sollte nur im Ausnahmefall (z.B. bei einem Niedrigenergiehaus, für das sich keine Heizanlage auszahlt) und dann bitte mit Ökostrom.

Warmwasser:

Die Bereitstellung von Warmwasser macht etwa 15% der durchschnittlichen Heizkosten aus, wobei dies stark von den Nutzungsgewohnheiten abhängig ist.

Umgang mit Wasser:

Zu beachten ist nicht nur die absolute Menge des verfügbaren Wassers sondern auch die regionale und saisonale Knappheit.

Weiters ist „Wasserverbrauch“ nicht gleich „Wasserverbrauch“.

Prozesswasser, das in gleicher Qualität wieder an die Natur zurückgegeben wird, hat weniger negative Umweltauswirkungen als Wasser, das mit nicht abbaubaren Stoffen verschmutzt wird!

siehe auch www.waterfootprint.org

Bereich Wohnen/Strom

Stromverbrauch:

Die Fragen beziehen sich auf den Haushalt.

Die Menge an KWh pro Haushalt ist in der Stromrechnung ersichtlich.

Die großen Energieverbraucher im Haushalt sind v.a. Geräte, die dauernd oder regelmäßig im Einsatz sind (Kühlschrank, Tiefkühltruhe, Waschmaschine, Herd, Klimaanlage oder Klimageräte).

Auch beheizte und beleuchtete Aquarien, Heizungspumpen, Wasseraufbereiter und die Vielzahl von Standby-Verbrauchern tragen zum Stromverbrauch bei.

Moderne Flachbild-TV-Geräte und Unterhaltungselektronik sind in der Regel eher vernachlässigbar.

Bei Computern sind nur Hochleistungs- und Gaming-Desktops von nennenswerter Bedeutung.

Auch Beleuchtung spielt in der Regel eine eher untergeordnete Rolle.

Ein Umstieg auf moderne LED Lampen ist langfristig trotzdem sinnvoll.

Art des Stroms:

Die Art der Stromherstellung spielt eine zentrale Rolle für den Fußabdruck.

Der Ökologische Fußabdruck pro kWh kann dabei je nach Herstellungsart beträchtlich schwanken, mit Strom aus Braunkohle am schlechteren Ende der Skala, moderner Photovoltaik, Wind- und Wasserkraft, mit einem Hundertstel der CO2 Emissionen, am anderen Ende.

Strom aus Biomasse, die industriell landwirtschaftlich angebaut wird, schneidet im Fußabdruck weniger gut ab, Strom aus Kraftwerken, die mit Palmöl aus Indonesien betrieben werden, sogar besonders schlecht!

Als Ökostrom wird nur der mit dem Umweltzeichen – Richtline 46 (UZ46) zertifizierte Ökostrom anerkannt.

Der Europäische Strom-Mix wird nur für User im europäischen Umfeld angeboten, die diesen Rechner erfahrungsgemäß gerne nutzen.

Österreichs vergleichsweise günstiger CO2 Wert des Strom-Mix ist dem hohen Anteil an Wasserkraft geschuldet.

Auch der Ökologische Fußabdruck von Wasserkraft ist im Prinzip gering.

Bereich Ernährung/Pflanzliche Ernährung

Unter veganer Ernährung verstehen wir eine Ernährung, die keinerlei tierische Produkte in Anspruch nimmt. Davon zu unterscheiden sind verschiedene Formen des Vegetarismus, bei denen von der Nutzung tierischer Produkte in unterschiedlichem Ausmaß Abstand genommen wird.

lacto-vegetarisch: Milchprodukte, aber keinerlei Fleisch, Eier oder Fisch.

ovo-lacto-vegetarisch: neben Milchprodukten auch Eier. Einige Vegetarier essen auch Fisch oder Meeresfrüchte.

+ Je geringer der Anteil an tierischen Produkten, desto geringer ist der Ökologische Fußabdruck der Ernährung.

+ Eine Ernährung mit weniger Fleisch und tierischen Anteilen gilt allgemein als gesünder.

– Je weniger tierische Produkte am Speiseplan stehen, desto mehr muss bewusst auf eine ausgewogene Versorgung mit seltenen Inhaltsstoffen geachtet werden, v.a. bei Kalzium, Eisen, Vitamin B12.

Manche Ernährungswissenschaftler empfehlen, erst im Erwachsenenalter mit einer veganen Ernährungsweise zu beginnen.

Frage zu Bio-Anteil bei pflanzlichen Produkten:

Unter Bioprodukten verstehen wir Produkte mit dem österreichischen Bio-Gütesiegel und andere, nachvollziehbar naturnah hergestellte Lebensmittel (etwas aus dem eigenen Garten, von Freunden …).

Die Frage nach dem Anteil von „Bioprodukten“ erfolgt in diesem Rechner getrennt nach Produktgruppen (Pflanzlich – Fleisch – Milch – Fisch), weil die Wirkung auf den Fußabdruck sehr unterschiedlich ausfällt. Bei pflanzlichen Produkten reduziert „bio“ in der Regel den Fußabdruck, bei Fleisch allerdings erhöht „bio“ den Fußabdruck. (Erklärung siehe dort)

Bereich Ernährung/Milchprodukte und Eier

Der Start-Wert bezieht sich auf das durchschnittliche Konsumverhalten. Bei „Konsum“ ist unerheblich, ob die Produkte gegessen oder weggeworfen werden, da sie in jedem Fall den gleichen Fußabdruck hinterlassen!

Als „Portion“ werden immer 250 g angenommen. Bei weniger Konsum pro Tag bitte umrechnen.

Täglich 70 g entspricht dann 490 g pro Woche, also etwa 2 x 250 g.

In diesem Fall den Schieber auf 2x pro Woche bewegen.

Beim Fußabdruck von Milch, Milchprodukten und Eiern gibt es im Detail beträchtliche Unterschiede im spezifischen Footprint (Fußabdruck pro Kilogramm).

Dieser korreliert grob mit dem Fettgehalt: so hat Magermilch einen geringeren Footprint als Vollmilch, Hartkäse dagegen kann mit bis zu zehnmal so großem Footprint sogar den Footprint von Schweinefleisch oder Geflügel übersteigen.

Vegetarische Ernährungsweise, in der jedes Schweineschnitzel durch z.B. „gebackenen Emmentaler“ ersetzt wird, kann den Fußabdruck sogar erhöhen!

Versuchen Sie, die Menge der fetten Milchprodukte auf ein gesundes Maß zu reduzieren.

Sind die Produkte „bio“?

Unter Bioprodukten verstehen wir Produkte mit dem österreichischen Bio-Gütesiegel und andere, nachvollziehbar naturnah hergestellte Lebensmittel (etwas aus dem eigenen Garten oder von Freunden).

Achtung! Nicht alles, was auf einem kleinen Markt angeboten wird, muss automatisch „bio“ oder lokal sein!

Trotz eines größeren Footprints bei tierischen Produkten kann „bio“ auch bei tierischen Produkten uneingeschränkt empfohlen werden.

Bei der Berechnung des Ökologischen Fußabdrucks können viele Vorteile der naturnahen Bewirtschaftung nicht abgebildet werden: Nach dem Bio-Gütesiegel hergestellte Lebensmittel sind Gentechnik-frei, schonen das Grundwasser und den Boden und befördern die Artenvielfalt. Bei der Berechnung des Ökologischen Fußabdrucks können diese Vorteile nicht abgebildet werden, während sich der geringere Ertrag pro Fläche voll auf die Berechnung niederschlägt und den Ökologischen Fußabdruck vergrößert.

Das heißt: wenn schon tierische Produkte, dann jedenfalls „bio“ und dafür eben nochmals weniger!

Der höhere Fußabdruck kann durch entsprechend weniger Konsum insgesamt leicht ausgeglichen werden!

Bereich Ernährung/Fleisch und Fleischprodukte

Fleisch und Fleischprodukte verursachen einen deutlich größeren Fußabdruck als pflanzliche Nahrungsmittel.

Der Start-Wert bezieht sich auf das durchschnittliche Konsumverhalten. Bei „Konsum“ ist unerheblich, ob die Produkte gegessen oder weggeworfen werden, da sie in jedem Fall den gleichen Fußabdruck hinterlassen!

Als „Portion“ werden immer 250 g angenommen. Bei weniger Konsum pro Tag bitte umrechnen.

Täglich 70 g entsprechen dann 490 g pro Woche, also etwa 2 x 250 g.

In diesem Fall den Schieber auf 2x pro Woche bewegen.

Die gute Nachricht: Durch den sehr großen Fußabdruck von Fleisch und Fleischprodukten kann schon eine Reduktion des Konsums auf ein Drittel eine große Wirkung zeigen und gilt jedenfalls auch als gesünder. (s.u.)

Der Hauptgrund des großen Fußabdrucks ist die ineffiziente Umwandlung von Nahrungskalorien (in Form von Futter) in das Endprodukt.

Es bedarf etwa 3-5 Kalorien Futter um 1 Kalorie Schweine- oder Geflügel-Fleisch zu gewinnen, bei Rindfleisch können es im Durchschnitt bis zu 10 Kalorien sein, die benötigt werden, um eine Kalorie Rindfleisch zu generieren.

Dazu kommt eine Menge zusätzlicher Treibhausgase, wie vor allem große Mengen Methan aus den Mägen der Wiederkäuer und Lachgas (N2O) aus der Ausbringung von tierischem Dung.

Nicht zuletzt sind die sogenannten indirekten Landnutzungsveränderungen (ILUC für indirect Land Use Change) von großer globaler Bedeutung. Für die immer größeren Mengen Viehfutter werden weltweit noch immer große Flächen von Urwald gerodet. Die dabei freigesetzten Mengen an Treibhausgasen sind gewaltig und von globaler Wirkung. Jener Anteil, der ursächlich mit dem Fleischkonsum zusammenhängt, wird dementsprechend dem Footprint von Fleisch zugerechnet.

Eine globale Reduktion des Fleischkonsums ist nicht nur ein wichtiger Schritt zur Verringerung des Hungers auf der Welt, sondern auch ein wertvoller Beitrag für eine gesündere Ernährung.

Anteil „bio“ bei Fleisch und Fleischprodukten:

Trotz des größeren Footprints ist Weidevieh jedenfalls vorzuziehen. Vor allem dann, wenn Tiere an Orten weiden, die für Ackerbau nicht geeignet sind (z.B. heimische Almen). Wenn insgesamt der Fleischkonsum stark reduziert wird (Qualität vor Quantität), könnte auch Fleischkonsum im Einklang mit einer naturnahen Kreislaufwirtschaft stehen.

Aber selbst unter Optimierung der Tierhaltung ist die Menge des nachhaltig zu haltenden Viehs ebenso begrenzt, wie die Menge des nachhaltig zu jagenden Wildes.

Wild hätte bei natürlicher Besetzung und nachhaltiger Bejagung einen sehr kleinen Fußabdruck. Freilich ergäbe die erntbare Menge pro Einwohner nur wenige Festtagsbraten im Jahr.

Bereich Ernährung/Fisch und Meeresfrüchte

Fisch gilt im Allgemeinen als gesund und wird von vielen Ernährungsberatern empfohlen.

Allerdings ist weltweit nicht genug Fisch verfügbar, um diese Empfehlungen zu verwirklichen.

Denn die Meere decken nur 2% der Welternährung, in manchen Regionen bilden sie aber die wichtigste Proteinquelle. Gerade dort wird von den internationalen Industrie-Flotten (China, …, aber auch Europa) der lokalen Bevölkerung der Fisch sprichwörtlich vom Teller genommen!

Die Fischerei-Industrie forciert daher mehr Fischzucht.

Doch Fischzucht ist nur bedingt hilfreich. Im Einzelfall kann sie auch mit relativ kleinem Fußabdruck verbunden sein (lokale Forelle oder Karpfen aus kleiner Zuchtanlage).

Aber die enormen Mengen, die Krankheitsprobleme (Antibiotika) bei dichter Haltung und die Nachfrage nach Fischfutter (Fischmehl), die allesamt zu einer weiteren Überfischung der Meere beitragen, machen Fisch zu einem problematischen Nahrungsmittel.

Auch viele andere Meeresprodukte, etwa Shrimps aus industrieller Zucht, können mit massiven Umweltzerstörungen verbunden sein (die Biodiversitäts-Hotspots der Mangroven weichen weltweit den extrem umweltbelastenden Shrimps-Farmen).

Tatsächlich kann der spezifische Footprint von Fisch von niedrigen 20 gm² pro Kilogramm bis weit über 200 gm² reichen. Bei der insgesamt in Österreich konsumierten geringen Menge bleibt der Footprint eher vernachlässigbar, die anderen ökologischen Folgen bleiben aber von zentraler Bedeutung.

Vor jeder Konsumentscheidung sollten deshalb genauere Informationen eingeholt werden.

Anteil Bio bei Fisch und Meeresfrüchten:

Heimische Süßwasserfische aus naturnaher Haltung sind zu empfehlen.

Herkunft und Fütterung sind dabei von zentraler Bedeutung.

Vermeiden Sie bedrohte Fischarten, achten Sie mindestens auf das MSC Gütesiegel (Marine Stewardship Council).

Bereich Ernährung/Getränke

Leitungswasser muss als einziges Getränk nicht auf der Straße transportiert werden.

Der Anteil des getrunkenen Wassers spielt im Verhältnis zum Wasserverbrauch in Küche, Bad und WC eine vernachlässigbar geringe Rolle.

Von den ca. 1.000 Litern an Getränken pro Jahr sind im Durchschnitt:

  • ca. 500 l Leitungswasser
  • ca. 140 l Kaffee
  • ca. 110 l Bier
  • ca. 105 l Mineral- und Tafel-Wasser
  • ca. 74 l Soft-Drinks (Cola und Co)
  • ca. 40 l Tee
  • ca. 31 l Fruchtsäfte (v.a. Apfel- oder Orangensaft)
  • ca. 20 l Wein

Achtung! Ein kleinerer Footprint muss keinesfalls „gesünder" sein!

Ein mit Chemie versetztes „Zuckerwasser" hat deutlich weniger Footprint als ein natürlicher Fruchtsaft in Bioqualität (ohne Berücksichtigung der Folgeerkrankungen)!

Hier darf Gesundheit und Geschmack gerne im Vordergrund stehen, wenn insgesamt bei der Menge Vernunft waltet. Etwa Bio-Dicksäfte, die mit Leitungswasser verdünnt werden.

Typ des Gebindes:

Die Vor- und Nachteile verschiedener Getränkegebinde sind reichlich untersucht, die Ergebnisse allerdings ambivalent. Tatsächlich hängen Vor- und Nachteile hauptsächlich von der Transportdistanz, vom Energie- und Wasserverbrauch beim optionalen Waschen und vielen weiteren Faktoren ab.

Allgemein ist klar: Leitungswasser ist dem Straßen-Transport in Gebinden um Zehnerpotenzen überlegen.

Auch gilt: Je kleiner das Gebinde, desto größer der Anteil des Verpackungs-Footprints.

Bereich Ernährung/Wegwerfen und Verschwendung

Für den Footprint ist es völlig unerheblich, ob die Nahrungsmittel gegessen oder weggeworfen werden.

Denn auch Lebensmittel, die nie gegessen werden, haben Energie und Ressourcen zur Herstellung beansprucht.

Da in den wohlhabenden Ländern Europas bis zu einem Drittel aller Lebensmittel nie gegessen werden, könnte der Ernährungsanteil hier messbar verkleinert werden.

Nicht alle Arten von Lebensmittel-Verschwendung geschieht im Haushalt.

Lebensmittel gehen verloren, wenn

  • Produkte am Feld verbleiben
  • beim Transport verrotten
  • bei Verarbeitung verloren gehen
  • im Handel verworfen werden
  • daheim im Kühlschrank vergessen werden
  • das „Zuviel am Teller" im Kompost landet
In Österreich landen jährlich 157.000 Tonnen an verpackten und unverpackten Lebensmitteln und Speiseresten im Müll.

Hier kann ein wenig Planung und bewusstes Achten auf Verschwendung bereits merkliche Wirkung zeigen.

Um die Konsumenten für das Problem weggeworfener Lebensmittel zu sensibiliseren, hat das Klimaministerium die Initiative „Lebensmittel sind kostbar!“ gestartet. Diese Initiative hat sich das Ziel gesetzt, in enger Kooperation mit der Wirtschaft, den Konsumentinnen und Konsumenten, mit Gemeinden und mit sozialen Einrichtungen eine nachhaltige Vermeidung und Verringerung von Lebensmittelabfällen herbeizuführen.

Bereich Ernährung/Regionale und Saisonale Lebensmittel

Regionalität hat auf den Ökologischen Fußabdruck weit weniger Auswirkung als allgemein angenommen wird.

Regionale Versorgung verringert zwar die Transportkilometer, doch diese machen für ein durchschnittliches Lebensmittel nur einen vergleichsweise geringen Anteil vom Gesamt footprint des Lebensmittels aus.

In der Regel ist der „letzte Kilometer“ (die Fahrt mit dem eigenen Auto vom Supermarkt nach Hause) sogar klimawirksamer als der gesamte Transportaufwand davor (dies gilt sogar für Erdbeeren aus Spanien!).

Ausnahme sind eingeflogene Lebensmittel (etwa verderbliches Obst im Winter, wie Weintrauben aus Südafrika).

Entsprechend kann saisonal bewusster Einkauf die Importe per Flugzeug reduzieren sowie auch den oft aufwändigen Lagerbedarf hinfällig machen.

Unabhängig von der bescheidenen Wirkung bei der Reduktion des Footprints ist lokal bewusster Konsum auf mehreren anderen Ebenen sinnvoll. Zum einen bleibt die Wertschöpfung in der Region, zum anderen ist die Systemstabilität und Unabhängigkeit von Störungen umso größer, je enger Konsument und Produzent zusammenwirken. Nicht zuletzt führt eine Reduktion des Verkehrsaufkommens auch zu weniger Lärm – erwünschte Effekte, die mit dem Ökologischen Fußabdruck nicht abgebildet werden können.

Bereich Ernährung/Verpackung

Die Verpackung hat insgesamt vergleichsweise relativ wenig Einfluss auf den Fußabdruck, trägt aber einen beträchtlichen Teil zum Müllaufkommen bei!

Eine Optimierung der Verpackung ist hauptsächlich Aufgabe der erzeugenden Industrie und des Handels!

Trotzdem gibt es auch sinnvolle Maßnahmen im Bereich des Haushalts:

So sind große Gebinde vorzuziehen, denn bei kleinen Gebinden macht Verpackung einen überproportional größeren Anteil am Gesamtfootprint aus.

Aber auch Großpackungen können problematisch sein, wenn der Inhalt verdirbt oder nicht genutzt wird.

Plastik als Verpackung um jeden Preis zu meiden, kann auch Nachteile haben!

Denn keine – oder nur mangelhafte – Verpackung kann durchaus problematisch sein, wenn Produkte dadurch früher kaputt werden. Vor allem bei verderblichen Produkten können durch mangelnden Transportschutz mehr Lebensmittel „schlecht" werden, als umgekehrt eingespart werden kann. (Mit einem Liter ungenießbar gewordener Milch wird mehr Fußabdruck verschwendet, als viele sinnvolle Verpackungsgebinde je in Anspruch nehmen)

Bereich Mobilität/Fahrzeuge

Fahrzeuge:

Wie viele Individual-KFZ nehmen Sie regelmäßig für Ihre Mobilität in Anspruch?

Die Besitzverhältnisse (ob eigenes, geleastes oder gemietetes Fahrzeug oder das „Auto der Eltern“) sind für diese Frage unerheblich.

E-Fahrräder oder E-Mopeds als Haupttransportmittel bitte ebenfalls angeben. Normale Fahrräder werden vernachlässigt.

Auch ohne eigenes Fahrzeug, bei regelmäßigem Mitfahren (auch bei regelmäßiger Taxi-Nutzung) mindestens EIN FAHRZEUG angeben.

Hintergrund:

Bei diesen Fragen wird nur der Footprint der eigenen Fortbewegung berechnet. Dabei ist ein durchschnittlicher Anteil der jeweiligen Verkehrsinfrastruktur eingerechnet - Straßen/Parkplätze bei Autofahrt, Schienen/Bahnhöfe bei Bahnfahrt.

Der Footprint der Herstellung der Individual-Fahrzeuge wird unter Konsum abgefragt, der Footprint der Herstellung von Lokomotiven und Zug-Garnituren wird dem „Grauen Footprint“ unter Verkehrsinfrastruktur aufgeschlagen. Mit „Grauem Footprint“ versteht man den Anteil am Fußabdruck, der vom persönlichen Lebensstil eines Menschen nicht direkt beinflussbar ist (z.B. Verwaltung, Bildungs- und Gesundheitswesen, Verkehrswege, Gebäude, Maschinen, …).

Der Rechner ist für den Footprint von Privat-Flugzeugen/Helikopter nicht geeignet!

Weitere Tipps:

Fahrrad fahren macht Spaß und fördert die Fitness.

Bahnfahren spart Zeit und erlaubt es, während der Reise zu lesen, zu arbeiten oder zu entspannen.

Bereich Mobilität/Antriebsart und Verbrauch

Wie viele Kilometer?

Falls Sie hauptsächlich Mitfahrer oder Mitfahrerin sind, bitte die Strecken abschätzen:

Weg zur Arbeit x 230

oder Weg zur Schule x 200

plus allfällige Freizeit- und Urlaubsstrecken.

Welche Motorart?

Verbrennungsmotor:

Bis zum Vollhybrid bitte Verbrenner angeben.

Plug-in-Hybrid, Range-Extender und reine E-Fahrzeuge:

Bitte E-Motor angeben.

Hintergrund:

Thermodynamisch ist ein Verbrennungsmotor hauptsächlich ein Wärmeerzeuger.

Ein Elektromotor ist dem Verbrennungsmotor in Effizienz und Drehmoment weit überlegen. Einzig die Stromspeicherung bereitet (vor allem in unseren Köpfen) noch große Herausforderungen und ist im Moment noch teuer.

Welcher Verbrauch?

Verbrenner:

Wie viel Liter Treibstoff?

Wenn Sie den durchschnittlichen Verbrauch in Litern pro 100 km nicht kennen, hilft folgende grobe Übersicht

Kleinwagen modern4
Kleinwagen älter als 8 Jahre5
Mittelklasse modern5
Mittelklasse älter als 8 Jahre6,5
Limousine Van/SUV modern6
Limousine/ Van/SUV älter als 8 Jahre8
Schwere oder schnelle Fahrzeuge modern9
Schwere oder schnelle Fahrzeuge älter als 8 Jahre12
bei Allradca. 10% Aufschlag
bei Vollhybridca. 25% Abzug
bei bewusst sparsamer Fahrweisebis 30% Abzug
bei „sportlicher“ Fahrweisebis 50% Zuschlag

Die Art des Treibstoffes ist von Bedeutung, wird aber (noch) nicht abgefragt.

Die gesetzliche Beimischung an Agro-Treibstoffen ist im Footprint bereits eingerechnet.

Biokraftstoffe können den CO2 Ausstoß verringern, erhöhen aber den Fußabdruck, da große Landflächen zu deren Produktion erforderlich sind.

Wenn Sie ausschließlich Biodiesel tanken, dann sollte der Literwert um 50% erhöht werden, um realitätsnahe Ergebnisse zu bekommen.

Betrieb mit Gas pro Kilogramm Gas-Verbrauch bitte 0,7 Liter Treibstoff angeben.

Gasbetriebene Fahrzeuge bieten Vorteile bei Feinstaub und Luftschadstoffen, was in Ballungsgebieten von großem Nutzen sein kann.

Der Fußabdruck hängt aber stark vom Typ der Gasgestehung ab. Gas ist nicht gleich Gas! Nicht nur Flüssiggas und LNG (Liquefied Natural Gas) unterscheiden sich erheblich. Auch „Erdgas und gleichwertige“ ist keine homogene Kategorie!

Biogas aus Abfall kann sehr günstig abschneiden, aus industriellem Mais schon weniger. Erdgas heimisch ist zumindest besser als Öl und als Überbrückung vertretbar, aber Erdgas aus Sibirien kann wegen der Leitungsverluste (Methan) und den Zuständen vor Ort etc. höchst problematisch sein.

Die Erdgasgewinnung durch Fracking erscheint beim heutigen Stand der Methode ökologisch unvertretbar.

Da weder verlässliche Daten vorliegen noch den Nutzern bekannt gemacht werden, welcher Typ „Erdgas“ zum Einsatz kommt, wird die Frage danach im Rechner nicht gestellt.

Tanken Sie Ökostrom?

Die Art der Herstellung des Stroms ist von zentraler Bedeutung für die Umweltverträglichkeit von E-Fahrzeugen! Zertifizierter Ökostrom hinterlässt weniger als ein Zehntel des Footprints von herkömmlichem Strom.

Mit Braunkohlestrom betriebene Fahrzeuge können oft schlechter abschneiden als ein Diesel-Fahrzeug

Welcher Verbrauch?

Elektro:

Um wie bei Verbrennungsfahrzeugen üblichen Begriffen zu bleiben, wird der „Verbrauch“ für E-Fahrzeuge in KWh pro 100 km angegeben.

Hilfstabelle:

Erfahrungswerte für Verbrauch von E-Fahrzeugen (inkl. Umwandlungsverluste)

E-Fahrrad 250W (pedelec) 2 kWh/100 km
E-Fahrrad 500-1.000W> 2,5 kWh/100 km
E-Moped3 kWh/100 km
E-Motorrad> 9 kWh/100 km
E-Kleinwagen (Smart)> 16 kWh/100 km
E-Limousine (Tesla S)> 25 kWh/100 km
E-Sportwagen (Tesla Roadster)> 30 kWh/100 km

Für genauere Abschätzung muss bei Plug-in und Range-Extender zur elektrischen Energie auch der Anteil an Fossilenergie dazu gezählt werden (Addieren Sie etwa 10 kWh pro Liter Fossilenergieverbrauch pro 100 km).

Vorsicht! Gerade die aus praktischen Gründen erwünschte Schnellladung kann die Ladeverluste dramatisch in die Höhe treiben! Langsames Laden kann Footprint sparen und schont in der Regel auch die Batterie.

Wie viele Personen befördert das Fahrzeug?

Angaben in der Regel samt Fahrer*in. Ausnahmen sind Taxis oder „in die Schule führen“, wenn die Fahrer*in kein eigenes Mobilitätsbedürfnis erfüllt, dann nur die Mitfahrer angeben.

Info zum Besetzungsgrad:

Im österreichweiten Durchschnitt befinden sich nur 1,19 Personen pro Fahrt in einem Auto. Auch hier gibt es enormes Reduktionspotenzial.

Bei regelmäßiger Besetzung mit 2 bis 3 Personen halbiert sich der Footprint, eine Reduktion, die – außer bei Umstieg auf E-Mobilität – kaum mit technischen Maßnahmen zu erreichen ist.

Bereich Mobilität/Flugreisen 1

Hin- und Rückflug beachten und addieren. Falls Sie seltener als einmal pro Jahr fliegen bitte nur den entsprechenden Anteil eingeben. (Bei einem Flug alle zwei Jahre nur die Hälfte der Strecke angeben)

Angaben sind grobe Näherungen, denn der Footprint pro Kilometer ist noch von weiteren Faktoren abhängig: dem Typ des Flugzeuges, dem Besetzungsgrad, der gewählten Route, der Anzahl der Zwischenlandungen,…

Davon unberührt ist der Footprint des Fliegens überproportional groß.

Sowohl die Wirkung als auch die Länge der zurückgelegten Strecken sind höher als bei alternativen Reisevarianten Auto, Bahn oder Schiff.

Dazu kommt die besonders große Wirkung der Emissionen in der sensiblen Stratosphäre. Dieser wird mit Korrektur-Faktoren Rechnung getragen.

Aus diesem Grund wird in Kurzstreckenflüge und Langstreckenflüge unterschieden. Bei Kurzstrecke (< 600 km) werden sowohl durchschnittlich kleinere Flugzeuge, langsamere Geschwindigkeiten und vor allem geringere Flughöhen angenommen.

Darüber hinaus gibt es keine weitere Differenzierung, auch keine Unterscheidung in Economy und First Class.

Ebenso wird keine Unterscheidung zwischen beruflichen und privaten Flügen vorgenommen, denn jeder Flug hinterlässt einen Footprint.

Die Frage der Zuordnung (Allokation) ist global nicht standardisiert. Würde der Flug nicht beim „Persönlichen“ erfasst, müsste der „Graue Footprint“ anteilig steigen oder die „Dienstflüge“ in viele Produkte/Dienstleistungen eingerechnet werden. In einer ressourcenbasierten Wirtschaft wird dies tatsächlich der Fall sein. Bis dahin ist es einfacher, den Flug persönlich zuzurechnen.

Allerdings kann die UserIn den Rechner sehr wohl mit und ohne Dienstreisen ausfüllen und so den Anteil der „beruflichen Mobilität“ sehr gut erkennen.

Mit optimierter Kommunikation und effizientem Projektmanagement ist eine Reduktion der berufsbedingten Flüge um rund 80% möglich!

Wie viel CO2-Kompensationszahlungen haben Sie geleistet?

Die Höhe der Zahlungen sollte bei seriösen Anbietern getrennt vom Flugpreis ausgewiesen sein.

Bitte bedenken Sie: die ökologischen Auswirkungen eines Fluges lassen sich mit Geld leider nicht ungeschehen machen.

Selbst das CO2 allein kann nur bedingt kompensiert werden. Zwar könnte CO2 andernorts tatsächlich eingespart werden, freilich weder um die angegebenen Kosten noch in der global nötigen Menge.

Der Footprint dagegen kann z.B. durch Baumpflanzungen gar nicht kompensiert werden, da auch Plantagen Fläche beanspruchen, die per Definition dem „Carbon-Land“ (Carbon-Land sind jenen Flächen, die im Weltdurchschnitt nötig wären, das CO2 wieder in den Kreislauf der Natur aufzunehmen) entsprechen.

In diesem Rechner werden die wahren CO2-Kompensationskosten mit 300 Euro pro Tonne CO2 angenommen.

Dieser Wert ist entsprechend des Vorsorge-Prinzips bewusst am oberen Ende der Skala angesetzt und entspricht u.a. den Empfehlungen im angesehenen Stern-Report (2006).

Bereich Mobilität/Flugreisen 2

Hin- und Rückflug beachten und addieren. Falls Sie seltener als einmal pro Jahr fliegen bitte nur den entsprechenden Anteil eingeben. (Bei einem Flug alle zwei Jahre nur die Hälfte der Strecke angeben).

Angaben sind grobe Näherungen, denn der Footprint pro Kilometer ist noch von weiteren Faktoren abhängig: dem Typ des Flugzeuges, dem Besetzungsgrad, der gewählten Route, der Anzahl der Zwischenlandungen, …

Davon unberührt ist der Footprint des Fliegens überproportional groß.

Sowohl die Wirkung als auch die Länge der zurückgelegten Strecken sind höher als bei alternativen Reisevarianten Auto, Bahn oder Schiff.

Dazu kommt die besonders große Wirkung der Emissionen in der sensiblen Stratosphäre. Dieser wird mit Korrektur-Faktoren Rechnung getragen (RFI = Radiation Forcing Index).

Aus diesem Grund wird in Kurzstreckenflüge und Langstreckenflüge unterschieden. Bei Kurzstrecke (< 600 km) werden sowohl durchschnittlich kleinere Flugzeuge, langsamere Geschwindigkeiten und vor allem geringere Flughöhen angenommen.

Darüber hinaus gibt es keine weitere Differenzierung, auch keine Unterscheidung in Economy und First Class.

Ebenso wird keine Unterscheidung zwischen beruflichen und privaten Flügen vorgenommen, denn jeder Flug hinterlässt einen Footprint.

Die Frage der Zuordnung (Allokation) ist global nicht standardisiert. Würde der Flug nicht beim „Persönlichen“ erfasst, müsste der Graue Footprint anteilig steigen oder die „Dienstflüge“ in viele Produkte/Dienstleistungen eingerechnet werden. In einer ressourcenbasierten Wirtschaft wird dies tatsächlich der Fall sein. Bis dahin ist es einfacher, den Flug persönlich zuzurechnen.

Allerdings kann die UserIn den Rechner sehr wohl mit und ohne Dienstreisen ausfüllen und so den Anteil der „beruflichen Mobilität“ sehr gut erkennen.

Mit optimierter Kommunikation und effizientem Projektmanagement ist eine Reduktion der berufsbedingten Flüge um rund 80% möglich!

Wie viel CO2-Kompensationszahlungen haben Sie geleistet?

Die Höhe der Zahlungen sollte bei seriösen Anbietern getrennt vom Flugpreis ausgewiesen sein.

Viele Fluglinien und einige externe Zertifikat-Anbieter erwecken den Anschein, als ließen sich die ökologischen Auswirkungen eines Fluges mit Geld ungeschehen machen.

Bitte bedenken Sie: die ökologischen Auswirkungen eines Fluges lassen sich mit Geld leider nicht ungeschehen machen.

Selbst das CO2 allein kann nur bedingt kompensiert werden. Zwar könnte CO2 andernorts tatsächlich eingespart werden, freilich weder um die angegebenen Kosten noch in der global nötigen Menge.

Der Footprint dagegen kann z.B. durch Baumpflanzungen gar nicht kompensiert werden, da auch Plantagen Fläche beanspruchen, die per Definition dem „Carbon-Land“ (Carbon-Land sind jenen Flächen, die im Weltdurchschnitt nötig wären, das CO2 wieder in den Kreislauf der Natur aufzunehmen) entsprechen.

In diesem Rechner werden die wahren CO2-Kompensationskosten mit 300 Euro pro Tonne CO2 angenommen.

Dieser Wert ist entsprechend des Vorsorge-Prinzips bewusst am oberen Ende der Skala angesetzt und entspricht u.a. den Empfehlungen im angesehenen Stern-Report (2006).

Bereich Mobilität/Bahn und Bus

Verkehrsmittel wie Bahn und Bus sind im Durchschnitt deutlich günstiger als Individualverkehr. Der Einfachheit halber werden die unterschiedlichen öffentlichen Verkehrsmittel nur nach inner- und außerstädtisch (kann auch als Nah- und Fernverkehr gedeutet werden) aufgetrennt.

Es erfolgt keine Differenzierung nach dem Typ des Verkehrsmittels.

Dies wäre datentechnisch sehr wohl möglich, macht aber nur wenig Sinn, da bereits die Abschätzung nach Angaben in Stunden nur eine grobe Näherung darstellt. Hier spielen die feinen Unterschiede der Verkehrsmittel eine untergeordnete Rolle.

Genauer betrachtet ist der Footprint pro Kilometer bei der Bahn in der Regel günstiger als bei Bussen. Der Footprint ist dabei von vielen Faktoren abhängig, wie dem Typ des Zuges oder Busses, bei Zügen vor allem vom Antriebstyp und vom Strom-Mix und allem voran vom Besetzungsgrad. Ein fast leerer Zug oder ein Bus mit 2 Passagieren kann nicht günstiger sein als ein Auto mit 2 Passagieren.

Besonders bei städtischen öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Abschätzung der persönlich zurückgelegten Strecken fast unmöglich - und sogar die Zeit auf diesen Verkehrsmitteln erfordert gründliches Nachdenken. Eine gute Annäherung erhält man bei der Multiplikation der täglichen in Öffis verbrachten Zeit mit 300.

Bereich Konsum/Fahrzeuge

Fahrzeuge, nicht selten tonnenschwer, gehören neben der Errichtung von Wohnraum zu den größten Ressourcen-Investitionen eines Haushaltes.

Der am häufigsten genutzte Fahrzeug-Typ ist ein PKW. In Österreich kommen ca. 540 PKW auf tausend Einwohner. Die Zahl kann beträchtlich schwanken, so sind es in Wien nur etwa 390 PKW pro tausend Einwohner, im Burgenland dagegen fast 620 (VCÖ 2012).

Wie bei allen größeren Anschaffungen ist auch hier die Lebens/Nutzungsdauer des Produktes von entscheidender Bedeutung.

Beim PKW werden durchschnittlich 15 Jahre Nutzung (225.000 km) angenommen. Der Herstellungs-Footprint wird entsprechend auf 15 Jahre aufgeteilt. Der Neukäufer bekommt dadurch den gleichen Anteil pro Jahr wie ein späterer Gebrauchtwagen-Käufer.

Dies könnte auch anders geregelt sein, aber bei gleicher Gesamtnutzungsdauer ist es für den „Herstellungs-Footprint“ pro gefahrenem Kilometer eines Fahrzeuges eigentlich bedeutungslos, wer es in dieser Zeit nutzt.

Bei Sammlerstücken (Oldtimer oder Sportwagen) spielen die gefahrenen Kilometer oder die Nutzung eine untergeordnete Rolle und der Footprint kommt allein durch den Besitz zur Geltung.

Die Anzahl der Nutzer ist v.a. bei seltener Nutzung zu beachten. Ein Boot, das sich acht Besitzer über das Jahr gesehen aufteilen, spart die Herstellung von sieben zusätzlichen Booten. Das gleiche gilt auch für alle Fahrzeuge, die nicht das „statische Fahrleistung/Nutzungsdauer“ erreichen. Jedes Auto, das sich Nutzer teilen, erspart noch dazu den Bedarf an Parkplätzen und macht Städte dadurch lebenswerter.

Dieser Anteil fällt auch bei Taxis an, da die Besitzverhältnisse ja keinen Einfluss auf den Herstellungsaufwand haben.

Bereich Konsum/Großausgaben

Unter Großausgaben verstehen wir langfristige Anschaffungen wie Möbel, Haushaltsgeräte, Wohntextilien, Bad-Ausstattung und alles, was nur wenige Male pro Haushalt erworben wird.

Selbstverständlich hat ein großes Bett, ein Kleiderschrank, eine Waschmaschine oder ein Klavier einen beträchtlichen Fußabdruck. Dieser wird allerdings nicht komplett im Jahr der Anschaffung verbucht sondern auf die Jahre der Nutzung aufgeteilt. Deshalb ist bei diesen „Haushaltsinvestitionen“ die Nutzungsdauer von entscheidender Bedeutung.

Manche Möbel, oder auch ein Piano-Flügel können sogar länger als ein Menschenleben gute Dienste leisten, der Footprint pro Bilanzjahr ist dann durchaus verträglich.

Neben der Nutzungsdauer haben auch die Art der Herstellung und die verwendeten Materialien einen Einfluss auf den Footprint. Diese können im Rahmen dieser einfachen Version aber nicht erhoben werden.

Jedenfalls gilt als Faustregel: Qualität vor Quantität!

Bei Haushaltsinvestitionen ist auch die Anzahl der Nutzer von Bedeutung. Eine Waschmaschine, Herd, Kühlschrank wird meist pro Haushalt gekauft. Entsprechend sind Mehrpersonen-Haushalte in der Regel deutlich günstiger.

Die Nutzungsdauer könnte getrennt abgefragt werden. In dieser Version wird allerdings eine durchschnittliche Nutzungsdauer angenommen. Der Footprint wird immer auf die gesamte Lebensdauer aufgeteilt.

Dabei ist bedeutungslos, wer nutzt. Es können auch mehrere Nutzer hintereinander sein.

So betrachtet hilft „second hand“ vor allem, die Nutzungsdauer zu verlängern. Die Ersparnis wird in diesem Fall zu gleichen Teilen den Anbieterinnen und Anbieter In als auch den Nachnutzerinnen und Nachnutzern gutgeschrieben.

Nur bei Gütern, die im Normalfall im Müll gelandet wären, kann als „Herstellungs-Footprint“ „null“ angenommen werden.

Elektronik und IT

Insgesamt macht diese Kategorie beim Footprint des Konsums weniger aus, als üblicher Weise angenommen wird und wäre fast vernachlässigbar, wenn es nicht zahlreiche Probleme auf anderer Ebene gäbe. Von knappen Metallen und seltenen Erden, die zu lokalen Konflikten führen, über schlechte Arbeitsbedingungen und Umweltverschmutzung bei der Herstellung bis zur mangelhaften Entsorgung und Wiederverwertung der Rohstoffe sind beim Kauf von Elektronikgeräten noch viele Aspekte zu beachten, die mit der Footprint-Methode nicht abgebildet werden können.

An diesen problematischen Aspekten kann und muss jedenfalls gearbeitet werden, auch weil eine zunehmende Virtualisierung insgesamt zu einer Reduktion des Footprints beitragen kann, selbst bei Einrechnung des steigenden Stromverbrauchs.

Bereich Konsum/Papier

Welcher Typ Papier?

Papier aus Zellstoff ist ein im Prinzip ein erneuerbares Naturprodukt, braucht zur Herstellung aber große Mengen Holz, Wasser und Energie. Holz wiederum braucht Fläche zum Wachsen. Entsprechend ist der Ökologische Fußabdruck von Papier größer als der von den meisten Kunststoffen.

Dazu kommt, dass mit den etwa 230 kg pro Einwohner und Jahr auch unvermutet große Mengen verbraucht werden. Im Regelfall mehr als man üblicherweise annimmt, etwa 10mal so viel wie die durchschnittlich konsumierte Menge an Textilien pro Jahr und fast doppelt so viel wie die Menge an Kunststoffen („Plastik“).

Frischpapier und Recycling-Papier unterscheiden sich beträchtlich! (Verhältnis etwa 6:1)

Im Bereich Zeitungsdruck und Hygiene-Papier ist der Recycling-Anteil in Österreich bereits vorbildlich hoch.

Bei der Berechnung wird nicht die gesamte Reduktion dem Recycling gutgeschrieben, denn ohne Frischpapier wäre kein Recycling-Kreislauf möglich und so kommen gewichtete Werte zum Einsatz.

Der Frischpapieranteil sollte dort in den Kreislauf eingebracht werden, wo es technisch am sinnvollsten ist, also etwa bei hochwertigem Druck-, oder Kopierpapier und nicht bei Verpackung oder Toilettenpapier!

Bereich Konsum/Bekleidung

Im Regelfall trägt Bekleidung weniger zum persönlichen Fußabdruck bei als man üblicherweise annimmt.

Der durchschnittliche Österreicher verbraucht „nur“ etwa 18 kg Textilien pro Jahr. (Weltdurchschnitt ca. 10 kg)

Vergleiche dazu die ca. 230 kg Papier und Kartonprodukte!

Von den ca. 8 kg Bekleidungsfasern pro Kopf und Jahr sind weniger als die Hälfte biogen, davon ca. 3,3 kg Baumwolle und etwa 0,2 kg Wolle, der Rest sind Chemiefasern. Chemiefasern beanspruchen insgesamt deutlich weniger Biokapazität, sind aber auch nicht frei von Problemen.

Aber auch die ca. 26 Millionen Tonnen Baumwolle weltweit bringen neben einem großen Fußabdruck auch viele weitere Probleme, v.a. für Wasser, Böden, Artenvielfalt und die Menschen vor Ort.

Auch wenn die Wirkung nicht mit jener der Reduktion tierischer Nahrung vergleichbar ist, macht jede Reduktion jedenfalls Sinn, auch bei Bekleidung.

Als mögliche, mehrfach nützliche und durchaus auch modische Alternative bietet sich konsequentes Weitergeben und Second-Hand-Erwerb von selten genutzter Sport- und Funktionskleidung an.

Bereich Konsum/Alltagskonsum

Unter Alltagskonsum verstehen wir im Zusammenhang mit diesem Rechner regelmäßige kleinere Anschaffungen wie Waschmittel, CDs, Kinokarten, Kosmetika oder Spielwaren sowie regelmäßige Inanspruchnahme von Dienstleistungen wie Friseurbesuch, Massage, Haushaltshilfen oder Pflege-Personal.

Die Spannungsbreite von „bewusst reduziert“ bis „aufwändig“ korrespondiert dabei mit finanziellen Ausgaben von weniger als 100 Euro pro Monat bis über 1.000 Euro pro Monat.

Von nennenswerter Bedeutung für den Footprint werden diese Konsumationen nur bei einer Häufigkeit von täglich oder mehrmals wöchentlich.

Man sagt zwar gerne „Kleinvieh macht auch Mist!“ aber in der Regel machen die Produkte des Alltagskonsums doch nur einen kleinen Anteil des Footprints aus.

Konzentration auf Nebenschauplätze, wie sie gerne filmisch hochgespielt wird (etwa Leben völlig ohne Plastik) macht die Proponenten bei der Suche nach der „Zahnbürste ohne Plastik“ nur unnötig verrückt und lenkt vom Wesentlichen ab.

Freilich soll hier nicht verschwiegen werden, dass mit vielen Produkten unseres Alltags auch andere Umweltprobleme sowie gesundheitliche und soziale Probleme verbunden sein können, begonnen bei der Produktion über die Anwendung bis hin zur Entsorgung. Der Konsum und die Verwendung solcher Produkte ist problematisch und ein Vermeiden in vielen Fällen unabhängig von der Wirkung auf den Footprint sinnvoll.

Die alte Merk-Regel hat für Footprint mehr denn je Gültigkeit:

refuse – reduce – reuse – recycle

Auch bei Alltäglichem Konsum gilt:

  • gemeinsam Nutzen heißt Footprint Teilen
  • Qualität vor Quantität
  • Recycling und Second-Hand Produkte nutzen

Bereich Konsum/Hobbies

Bei dieser Frage bitte den zusätzlichen Ressourcenaufwand für Ausrüstung und Ausführung abschätzen. Die Anreise zu den Aktivitäten wird unter Mobilität erfasst.

Rallyefahren oder Motorflug dagegen fallen sehr wohl in die Kategorie aufwändige Hobbies, da die „Fortbewegung“ dabei in der Regel nicht zur Mobilität im Sinne dieses Rechners beiträgt.

Hochsee-Angeln z.B. ist demnach in mehrfacher Sicht Footprint-vergrößernd. Zum einen erfolgt die Anreise in der Regel mit dem Flugzeug, zum anderen werden mit einer aufwändigen Jacht große Strecken vor Ort zurückgelegt.

Folgende Auflistung kann nur als Hinweis dienen.

  • Als „vernachlässigbar“ können gelten: z.B. Lesen, Malen, Karten spielen, Briefmarken sammeln,…
  • Als „gering“ gelten: z.B. Gärtnern, Musizieren, Computerspielen, Tanzen, Schwimmen, Wandern, Laufen, Fußball, Modellbau, Handarbeiten, Fotografieren,…
  • „Durchschnittlich“ für eine ÖsterreicherIn sind in etwa Skifahren, Radfahren, einfaches Heimwerken,...
  • „Aufwändig“ sind etwa Geräte-Tauchen, Bergsport, Wildwasser-Fahren, Fallschirmspringen, Segeln mit eigenem Boot, Reiten, intensives Heimwerken oder mehrere weniger aufwändige Hobbies zusammen.
  • Als „sehr aufwändig“ zu betrachten wären Motorsport, Hochseeangeln, Kunstflug oder auch, wenn mehrere aufwändige Hobbies nebeneinander betrieben werden.

Natürlich kann fast jedes Hobby auch wirklich aufwändig werden. Modellbau etwa reicht vom Basteln von Kathedralen aus Streichhölzern über Plastikmodellbau bis zu 1:4 Helikopter mit Turbine.

Die finanziellen Kosten dabei sind nicht ausschlaggebend. So kann das Sammeln von Briefmarken oder Antiquitäten sehr teuer sein, aber trotzdem nur einen kleinen Footprint verursachen.

Umgekehrt können billige Vergnügen wie das klassische „Grillen am Wochenende“ durch den zusätzlich induzierten Fleischkonsum übers Jahr sehr Footprint intensiv sein.

Das Ausmaß der Wirkung ist immer auf das Bezugsjahr zu bedenken. So hat der einmalige Besuch eines durchaus energie-intensiven Vergnügungsparks insgesamt eine eher vernachlässigbare Wirkung auf das Jahr. Das gleiche als Hobby jedes Wochenende hat natürlich ganz andere Wirkung!

Bei langfristig in Verwendung befindlichen Hobbygeräten und Ausrüstungsgegenständen ist entsprechend die gesamte Lebensdauer zu beachten.

So kann etwa ein Musikinstrument zugleich sehr teuer und auch aufwändig sein, aber für viele Generationen Freude und Funktion bieten und deshalb im betrachteten Jahr einen eher vernachlässigbaren Footprint generieren.

Überlegen Sie, wie Sie Ihre Hobbies ressourcenschonender gestalten können, z.B. durch Mieten oder Teilen von Ausrüstung und Geräten.

Insgesamt gilt: Nutzen statt kaufen!

Wenn Sie Sportgeräte, aber auch Werkzeuge und andere Ausstattung ausleihen, wenn sie gebraucht werden, reduziert das nicht nur den Footprint, sondern schafft auch Platz in Rumpelkammer, Keller oder Dachboden und spart dabei sogar Geld.

Wenn eine Anschaffung unvermeidbar ist, dann jedenfalls qualitativ hochwertige, besser langlebige Geräte.

Bereich Konsum/Urlaub

Beschreiben Sie den Typ von Unterkunft und Verpflegung sowie die damit zusammenhängenden Aktivitäten vor Ort.

Die An- und Abreise wird unter Mobilität erfasst.

Bitte alle Urlaube im Jahr zusammenzählen. Sommer-, Winter- und Kurzurlaube und den Mittelwert abschätzen. Es wird davon ausgegangen, dass sich das Ernährungsverhalten im Urlaub nicht prinzipiell ändert. Falls doch, bitte die abgeschätzte Jahreswirkung im Bereich „Ernährung“ zu berücksichtigen.

Was ist aufwändiger Urlaub?

Die Kosten der Urlaube sind für die Abschätzung des Ressourcenaufwandes nur bedingt geeignet.

So kann ein Segeltörn durchaus teuer sein, aber relativ wenig Footprint verursachen, wenn die Anreise zum Hafen per Bahn erfolgt.

Ein Restplatz für eine Kreuzfahrt auf einem Luxus-Schiff kann dagegen „günstig“ sein, ist aber vom Footprint eher wie der Aufenthalt in einem besonders aufwändigen Luxus-Hotel mit zusätzlichen Treibstoffverbrauch zu vergleichen. Der Treibstoffverbrauch wird in diesem Fall zum Footprint der Reise gezählt, da die Fortbewegung bei einer Kreuzfahrt in der Regel ja kein Beitrag zu Mobilität ist. (Im Gegenteil, verlangt meist noch Zubringer- oder Rückflüge.)

Ausnahme wäre etwa eine Transatlantik-Überquerung im Schiff an Stelle eines Fluges. Ob diese den Footprint im Vergleich zu einem Flug tatsächlich reduzieren kann, hängt sehr vom Aufwand ab, der an Bord getrieben wird. (Eine Reise nur als Gast auf einem Frachtschiff ist sicher deutlich günstiger im Footprint.)

Der einfachste Urlaub ist jener, der kaum zusätzliche Ressourcen beansprucht, also etwa daheim oder bei Freunden. (auch internationale Quartier-Tauschbörsen (z.B. Couch-surfing.org) können helfen, zusätzlichen Aufwand zu verringern.

Als einfach kann Trampen oder Reisen mit der Bahn (z.B. Interrail) gelten, wenn auch einfache Quartiere zum Nächtigen gewählt werden.

Auch Campen ist eher als einfach zu betrachten, obwohl auch hier der Aufwand beliebig vergrößert werden kann, bis zu Wohnmobilen mit Hot-Whirlpool.

Als aufwändig gilt das regelmäßige Nächtigen in 3 oder 4 Stern Hotels. Als sehr aufwändig oder luxuriös sollten alle jene Einrichtungen betrachtet werden, deren eigentlicher Zweck eben Luxus und Überfluss sind. Also fünf und mehr Sterne Hotels und große „All Inklusive Ressorts“.

Dabei ist die Wirkung über das gesamte Jahr zu betrachten und der Mittelwert abzuschätzen. Eine Nacht im Luxus-Hotel macht noch keinen großen Fuß, genau so wenig wie man durch eine Nacht im Zelt zum „Asketen“ wird.

Bereich Konsum/Haustiere

Bei dieser Frage geht es nicht um Kühe, Schweine oder andere Nutztiere sondern um Hunde, Katzen und andere tierische Lieblinge, die nicht der menschlichen Ernährung dienen.

Da für diese Tiere keine getrennte Zuteilung von Biokapazität erfolgt, muss die von Haustieren durch Futter und Sonstiges beanspruchte Biokapazität ihrem, menschlichen Halter zugeschlagen werden.

Bei Haustieren, die sich mehrere Familienmitglieder teilen (oder im Falle eines Pferdes auch im Reitverein) kann der Footprint durch die Anzahl der „Halter/Nutzer" geteilt werden.

Die Mengen an Haustierfutter sind gewaltig, was sich vor allem bei tierischem Eiweiß messbar auf den Footprint auswirkt. So kann ein großer Hund (30 kg) im Jahr etwa den gleich großen Footprint hinterlassen wie ein Mittelklasse-Fahrzeug bei durchschnittlicher Jahreskilometerleistung!

Ein höherer Anteil pflanzlicher Produkte in der Fütterung kann den Footprint senken. Besprechen Sie die richtige Ernährung mit Ihrem Tierarzt.

Auch der Footprint eines Pferdes ist überraschend hoch, obwohl dessen Ernährung ja rein pflanzlich ist. Bei einem durchschnittlichen Gewicht von ca. 500 kg ist aber einsichtig, dass ein Pferd das Mehrfache des Footprints eines veganen, 70 kg schweren Menschen hinterlässt.

Damit soll die Freude, die Haustiere bringen können, nicht geschmälert werden. Es liegt aber in Ihrer Verantwortung, dafür zu sorgen, dass auch Ihre Lieblinge innerhalb Ihres fairen Footprints Platz finden, indem Sie die nötigen Ressourcen anderweitig einsparen.

Erklärung der Ergebnisse und Empfehlungen

Footprint ist ein Bilanzinstrument für die Natur

Wir stellen die Frage:

Wie viel Fläche (Biokapazität/Natur) beanspruchen wir (mit unserem Lebensstil und Konsumgewohnheiten)?

Und wie viel Fläche steht zur Verfügung, in diesem Fall global betrachtet.

Damit kann eine einfache, aber zentrale Frage der Nachhaltigkeit beantwortet werden:

Würden alle so leben wie ich, dann bräuchte es 3,2 Planeten von der Qualität der Erde.

Jede Zahl über EIN Planet ist nicht zukunftsfähig.

Da Milliarden Menschen mit einem Footprint kleiner als 1,7 gha auskommen müssen („Localised Poor") und diese jedenfalls alles Recht der Welt haben, auch mehr zu konsumieren, müssen die wohlhabenden Passagiere („Global Consumer Class“) alle Anstrengungen übernehmen, ihren Fußabdruck in Richtung fairen Anteil zu senken.

Fußabdruck-Wert

Jeder Lebensstil, der mehr Ressourcen in Anspruch nimmt, als zu einem gegebenen Zeitpunkt global fair verteilt vorhanden wäre, ist prinzipiell nicht zukunftsfähig. Ein solcher Lebensstil ist nur kurzfristig auf Kosten anderer Mitmenschen, auf Kosten der Natur und auf Kosten der zukünftigen Generationen möglich.



Ergebnisse:

Bei > 9: Smiley 5 (weinend)

Ihr Fußabdruck liegt leider sogar weit über dem österreichischen Durchschnitt und ist damit, gemessen an den globalen Notwendigkeiten, extrem hoch. Beachten Sie die Empfehlungen zu den vielfältigen Möglichkeiten, Ihren Fußabdruck zu verkleinern und entwickeln Sie kreative Ideen, Ihre Lebensqualität zu steigern und den Fußabdruck dabei zu senken.

Bei > 6,2: Smiley 4

Ihr Fußabdruck liegt deutlich über dem österreichischen Durchschnitt und ist damit, gemessen an den globalen Notwendigkeiten, viel zu hoch. Beachten Sie die Empfehlungen und entdecken Sie, wie einfach es ist, den eigenen Fußabdruck zu verkleinern und dabei sogar die Lebensqualität zu steigern.

Bei > 4,4 < 6,2: Smiley 4

Ihr Fußabdruck liegt im Bereich des österreichischen Durchschnitts. Gemessen an den globalen Notwendigkeiten ist er aber leider zu hoch. Beachten Sie die Empfehlungen und erforschen Sie die Möglichkeiten, die Lebensqualität zu steigern, die Energiekosten zu senken und dabei auch den Fußabdruck zu verkleinern.

Bei < 4,4: Smiley 3

Gut unterwegs! Ihr Fußabdruck ist bereits kleiner als der österreichische Durchschnitt. Weiter so! Überlegen Sie, sich auch für Rahmenbedingungen, die zukunftssichere Lebensstile belohnen, zu engagieren.

Bei < 3,5: Smiley 2

Gratuliere! Ihr Fußabdruck ist deutlich kleiner als der österreichische Durchschnitt. Teilen Sie Ihre Erfahrungen und ermutigen Sie auch Familie und Freunde zu einer Verkleinerung des Fußabdrucks durch eine Erhöhung der Lebensqualität. Engagieren Sie sich für Rahmenbedingungen, die zukunftssichere Lebensstile belohnen.

Bei < 2,8: Smiley 1

Super! Sie haben bereits einen weitgehend zukunftssicheren Lebensstil. Eine weitere Reduktion des Footprints auf das globale Soll erfordert gemeinsame Anstrengungen zur Reduktion des gesellschaftlichen Fußabdrucks.

Eine Verringerung der globalen Übernutzung ist eine unbedingt notwendige Voraussetzung für eine zukunftsfähige Entwicklung. Jede und jeder Einzelne kann dazu beitragen!

Hintergrund zur Methodik

Hintergrund zur Methodik des Fußabdruck-Rechners

Ansprechpartner fachlich: rechner@footprint-consult.com

footprint-consult e.U. Footprintings für Regionen, Unternehmen und Produkte Strategien für Akteur*innen der Zukunftsfähigkeit

Die Umsetzung des Konzeptes „Ökologischer Fußabdruck“ (Ecological Footprint) basiert auf der Methodik des Global Footprint Networks.siehe auch www.footprintnetwork.org

Die nationalen Daten und das Modell der Zuordnung der Flächennutzung zu Konsumbereichen (Consumption Land Use Matrix CLUM) basieren auf wissenschaftlichen Erhebungen und Berechnungen zum Österreichischen Fußabdruckrechner 2007 durch das Institut für Soziale Ökologie (Wien), Fakultät für interdisziplinäre Forschung und Fortbildung (iff) der Universität Klagenfurt sowie der Weiterentwicklung durch footprint consult.

Die Anpassungen und Skalierungen der ursprünglichen Annahmen erfolgen nach den jeweils neuesten Unterlagen des GFN, dem Stand der internationalen Literatur sowie den national verfügbaren Trends an Verbrauchs- und Konsumdaten für den Daten-Referenzzeitraum 2008/2010.

In Abwesenheit einer aktuellen, vertiefenden wissenschaftliche Studie zum Footprint Österreichs sind alle Footprint-Angaben als vorläufige, bestmögliche Abschätzung zu verstehen.

Die zugrundeliegenden Informationen zu Trends und spezifischen Footprints werden aus unterschiedlichen, oft kaum vergleichbaren Quellen abgeschätzt, ergänzt und skaliert.

  • Footprint-Untersuchungen aus anderen Ländern,
  • verwandte Daten aus LCAs (Life Cycle Assessment=Ökobilanz) und „Carbon-Footprinting“
  • unveröffentlichte Studien und persönliche Kommunikation mit Forscherinnen und Forschern
  • eigene Studien und Berechnungen

Primäres Ziel aller Annäherungen ist das Darstellen der relativen Bedeutung individueller Handlungsvektoren in Richtung zukunftsfähiger Konsummuster und Lebensstile.

Ein Rückrechnen der Ergebnisse auf spezifische Footprints einzelner Produkte oder Dienstleistungen ist nicht zulässig!

Beachten Sie, dass Footprintrechner mit "apparent consumption" arbeiten. Dieser scheinbare Konsum ergibt sich aus dem nationalen Gesamtkonsum (Produktion plus Importe minus Exporte) dividiert durch die Anzahl der Einwohner. Damit sind auch jene Teile der Ressourcen erfasst, die der Konsument in der Regel nicht wahrnimmt. Etwa Stahl und Beton, aber auch die Mengen weggeworfener Lebensmittel und Verpackungsmaterialien, die Konsumenten gar nie zu Gesicht bekommen.

Unterschiede zum bisherigen Footprintrechner (Version 2007)

Der bis Juni 2013 unter dieser URL www.mein-Fußabdruck.at angebotene Fußabdruckrechner bezog sich auf die Referenzjahre 2003 bzw. 2005, wodurch sich zum aktuellen Rechner natürlich Differenzen ergeben.

Der vorliegende Rechner bezieht sich auf den Referenzzeitraum 2008/2010.

Nach Berechnungen des Global Footprint Networks ergab sich über diesen Zeitraum eine Erhöhung des Gesamtfootprints für die durchschnittliche Österreicher*in von 4,9 gha auf 5,3 gha.

Dies ist nur zum geringeren Teil auf einen tatsächlichen Anstieg (dieser wächst sehr ähnlich wie das BIP um 2-3% im Jahr) sondern auf methodische Veränderungen und Verfeinerungen zurück zu führen.

Die Ergebnisse von Fußabdrucksberechnungen sind nicht in Stein gemeißelt. Sie verändern sich sowohl mit den Konsummustern des Landes als auch mit der Verfeinerung der zugrundeliegenden Daten. Letztere ist bedingt durch Änderungen in der globalen Datengrundlage sowie regelmäßige methodische Verbesserungen in der Berechnung von Footprint und Biokapazität, die sich in den zweijährlichen Updates des GFN wiederspiegeln. Nicht zuletzt ergaben sich Änderungen auch durch Korrektur von Fehlern im ursprünglichen Rechner.

Warum stimmt der Durchschnitt nicht mit den Startwerten überein?

Der österreichische Durchschnitt ist vom Individuum nicht erreichbar, weil der statistische Wert auch Bruchzahlen enthält, die beim Einzelnen nicht möglich sind.

So etwa leben statistisch 2,3 Bewohner pro Wohnung, und jeder Österreicher hätte 0,54 Automobile. Da im Rechner Bewohner oder Autobesitz nur ganzzahlig anzugeben ist, ergibt sich eine kleine Abweichung vom statistischen Mittelwert.

Ihr Footprint

gha

Durchschnitt
(Österreich)

gha

Verhältnis

%

Der Ökologische Fußabdruck beschreibt jenen Flächenbedarf, den jeder Einzelne durch sein persönliches Lebensverhalten (Ernährung - Mobilität - Wohnen - Konsum) und den allgemeinen gesellschaftlichen Anteil (Grauer Fußabdruck) in Anspruch nimmt.

Hätten alle ErdenbürgerInnen Ihren Fußabdruck, bräuchten wir Planeten, um allen den gleichen Zugriff auf Ressourcen und Energie zu ermöglichen.

Gratulation!

Sie haben bereits einen weitgehend zukunftssicheren Lebensstil. Teilen Sie Ihre Erfahrungen über das „Gute Leben mit kleinem Footprint“ mit möglichst vielen Menschen. Eine weitere Reduktion Ihres Footprints erfordert gemeinsame Anstrengungen zur Reduktion des gesellschaftlichen Fußabdrucks. Engagieren Sie sich für eine zukunftssichere Politik und Wirtschaftsordnung.

Gut Unterwegs!

Ihr Fußabdruck ist bereits deutlich kleiner als der österreichische Durchschnitt. Ermutigen Sie auch Familie und Freunde zu einer Verkleinerung des Fußabdrucks. Engagieren Sie sich auch für wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die zukunftssichere Lebensstile belohnen.
Ihr Fußabdruck liegt im Bereich des österreichischen Durchschnitts. Gemessen an den globalen Notwendigkeiten ist er aber leider zu hoch. Beachten Sie die Empfehlungen und entdecken Sie die vielfältigen Möglichkeiten, die Lebensqualität zu steigern, die Energie-Kosten zu senken und dabei auch den Fußabdruck zu verkleinern.
Ihr Fußabdruck liegt deutlich über dem österreichischen Durchschnitt und ist damit gemessen an den globalen Notwendigkeiten viel zu hoch. Beachten Sie die Empfehlungen und entdecken Sie die vielfältigen Möglichkeiten, die Lebensqualität zu steigern, die Energie-Kosten zu senken und dabei auch den Fußabdruck zu verkleinern.
Ihr Fußabdruck liegt leider weit über dem österreichischen Durchschnitt und ist damit gemessen an den globalen Notwendigkeiten unvertretbar hoch. Beachten Sie die Empfehlungen zu den vielfältigen Möglichkeiten, Ihren Fußabdruck zu verkleinern.

 

Zusammenfassung unserer Empfehlungen an Sie:

Wohnen
Ernährung
Mobilität
Konsum

Der Ökologische Fußabdruck (Footprint) ist ein Bilanzinstrument, das die Beanspruchung von Natur in Form der dafür benötigten bioproduktiven Flächen bemisst und in Beziehung zur tatsächlich vorhandenen Fläche bringen kann.

Produktive Flächen der Erde sind für die Produktion von Gütern und Energie und die Bereitstellung von Dienstleistungen unentbehrlich. Nahrung, Fasern für Bekleidung oder Holz brauchen Fläche zum Wachsen. Auch Flächen wie Straßen und Gebäude, die biologisch unproduktiv sind, finden Beachtung, genauso wie die Flächen für Abfälle und CO2, die erforderlich sind, um diese wieder unschädlich zu machen oder in den Kreislauf der Natur zurück zu führen. Flächen, die global begrenzt sind und nicht beliebig erweitert werden können!

Alle Angaben in diesem Footprintrechner sind in "globalen Hektar (gha)" oder "globalen Quadratmetern" (gm²) ausgedrückt (1 gha = 10.000 gm²). Das "globale Hektar" ist eine einheitliche "Währung", die die unterschiedliche Fruchtbarkeit von verschiedenen Landstrichen ausgleicht.

Der persönliche Fußabdruck wird zum besseren Verständnis den Bereichen Wohnen, Ernährung, Mobilität und Konsum sowie den allgemeinen gesellschaftlichen Leistungen (grauer Fußabdruck) zugeordnet.

Zusätzliche Erklärung zu den Bereichen finden Sie unter FAQs

Globale Lage:

Die gesamte zur Verfügung stehende bioproduktive Fläche der Erde war 2010 etwa 11,9 Milliarden Hektar groß.

Auf die damals ca. 6,9 Milliarden Menschen verteilt ergab dies ca. 1,8 gha verfügbarer Biokapazität pro ErdenbürgerIn. Mit dieser Fläche müssen auch die Bedürfnisse von anderen Lebewesen, Wildtieren und Urwäldern abgedeckt werden.

Würden alle Menschen so ressourcen-intensiv leben wollen wie wir in Österreich (5,3 gha pro Person), so bräuchte es mindestens drei Planeten von der Qualität der Erde, um die Ansprüche im Heute zu erfüllen.

Obwohl Milliarden Menschen mit weniger als ihrem fairen Anteil auskommen müssen, ist es in Österreich (noch) nicht möglich, durch individuelle Maßnahmen diesen Wert zu erreichen.

Dazu sind auch grundsätzliche Änderungen in der Art und Weise nötig, wie wir als Gesellschaft insgesamt wirtschaften, produzieren und konsumieren.

Dazu müssen wir auch politisch aktiv werden und gemeinsam die Rahmenbedingungen verändern.

Und nicht zuletzt wird es nötig sein, zu fragen, was wir wirklich unter "Gutem Leben" verstehen.

Was ist der Ökologische Fußabdruck?

Der Ökologische Fußabdruck ("Footprint") ist ein einfach zu vermittelndes Maß für die Begrenztheit der Erde, das sowohl auf einer starken Metapher als auch auf einer naturwissenschaftlichen Methode fußt.

Die Methode wurde Anfang der 90er Jahre von den Wissenschaftlern William Rees und Mathis Wackernagel entwickelt.
Der Ökologische Fußabdruck ("Footprint") bemisst die Summe der durch den Konsum von Waren, Energie und Dienstleistungen in einem Jahr in Anspruch genommenen Bio-Kapazität der Erde (vereinfacht: bioproduktive Flächen), unabhängig davon, wo auf der Welt diese Inanspruchnahme passiert.

"Wie viele Planeten von der Qualität der Erde wären nötig, wenn alle 7 Milliarden Menschen die gleiche Ressourcenmenge verbrauchen würden, wie Sie?"
Footprint - der Ökologische Fußabdruck kann diese Fragen beantworten.

Egal ob Fleisch oder Gemüse, Wasser oder Holz, Baumwolle oder Schafwolle, Getreide oder Agrardiesel, alles braucht einen Teil unserer Erdoberfläche, um entstehen zu können. Auch Mülldeponien, Städte und Autobahnen benötigen natürlichen Platz, genauso wie das klima-wirksame CO2 der Abgase von Kraftwerken, Flug- und Autoreisen großen Naturflächen benötigt, um wieder unschädlich gemacht zu werden.

Der ökologische Fußabdruck addiert den Flächenbedarf (gewichtetet als Biokapazität) und macht als Maßstab deutlich, wie weit wir die ökologischen Grenzen unseres Planeten schon erreicht haben.
Das Konzept geht auf die Wissenschafter William Rees und Mathis Wackernagel zurück, die den Ecological Footprint 1994 als Maßstab für den globalen Flächen und Ressourcenverbrauch vorgeschlagen haben.

Der Footprint kann für ein Land, ein einzelnes Produkt oder für die gesamte Menschheit berechnet werden. Dieses online-tool berechnet den individuellen Footprint einer Person.

Maßstab Global Hektar

Sowohl der Verbrauch von Ressourcen (= Footprint) als auch das Angebot an natürlichen Ressourcen (= Biokapazität) werden in so genannten "Global Hektar" (gha) gemessen.
Ein "Global Hektar" (1 gha = 10.000 Quadratmeter) entspricht einem Hektar weltweit durchschnittlicher biologischer Produktivität.

Fläche gehört zu den begrenzten Ressourcen auf dem Planeten. Da die Erde nicht wachsen wird, wird das auch so bleiben

Overshoot

Wird in einer Region -oder am Planeten insgesamt - mehr Biokapazität beansprucht als dauerhaft vorhanden ist, spricht man von ökologischer Verschuldung.

Im Jahr 2012 hatte die Menschheit bereits die Gegenleistung von 1,5 Planeten in Anspruch genommen, war also 50% im overshoot, ein prinzipiell nicht nachhaltiger Zustand!
Der Tag, an dem die für dieses Jahr nachhaltig zur Verfügung stehenden Natur-Ressourcen aufgebraucht waren (World Overshoot Day) war entsprechend der 22.August.

Teilt man die vorhanden, bioproduktive Fläche unserer Erde (ca. 11,9 Mrd.Hektar) auf alle heute lebenden Menschen auf, dann entfallen auf jeden Menschen etwa 1,7 Hektar.

Der ökologische Fußabdruck einer durchschnittlichen ÖsterreicherIn beträgt hingegen 5,3 gha.

Das bedeutet: Wir leben deutlich über unsere Verhältnisse! Es bräuchte drei Planeten von der Qualität der Erde, um alle Menschen auf dem Verbrauchsniveau von Österreich leben zu lassen.

Am extremen Ende der Skala finden sich etwa die US-Amerikanerinnen mit ca. 8 gha pro Kopf oder einige Golf-Staaten mit mehr als 10 gha pro BewohnerIn.
Demgegenüber muss eine Inderin im statistischen Durchschnitt mit 0,9 gha Hektar und so manche AfrikanerIn noch mit deutlich weniger auskommen.

Wie funktioniert ein Footprint-Rechner

Ausgangsbasis der Berechnung sind die Footprint-Werte einer Durchschnitts-ÖsterreicherIn.
Um den persönlichen Footprint zu ermitteln, werden diese Werte entsprechend der individuellen Angaben angepasst. Die Fragen orientieren sich an den vier Lebensbereichen Ernährung, Wohnen, Mobilität und Konsum.

Ernährung: Dazu zählt die gesamte Nahrung die wir konsumieren, oder wegwerfen, ebenso wie die Verpackung und der Ressourcenbedarf für Transport und Zubereitung. Rund 23% des durchschnittlichen Footprints entfällt auf den Bereich Ernährung.

Wohnen: In diesem Fragebereich geht es um jene Ressourcen, die wir für Wohnen, Heizung, Strom, Wasser verwenden. Rund 14% des durchschnittlichen Footprint entfällt auf den Bereich Wohnen.

Mobilität: Hier geht es nur um die persönliche Mobilität. Der Transport von Gütern wird bei den Kategorien Ernährung bzw. Konsum eingerechnet. Rund 15% des durchschnittlichen Footprint entfällt auf den Bereich der Mobilität.

Konsum und Dienstleistung
Hier geht es um den Footprint der Herstellung von Gütern und der Bereitstellung von Dienstleistungen. Dazu zählen Holz, Textilfasern, Metall, Beton, Glas etc. zur Herstellung von Fahrzeugen und für Konsumgüter wie Papier, Möbel, Elektronik, Bekleidung oder Sportgeräte, aber auch Nächtigen in Hotels, Friseurbesuche und vieles mehr. Dieser Bereich macht 19% des Footprints aus.

Für alle Fragen, die unbeantwortet bleiben, kommen die Durchschnittswerte zur Anwendung.

So können trotz unvollständiger Angaben realistische Ergebnisse ausgewiesen werden. Damit können sie auch nur Teilbereiche des Footprints errechnen und Verbesserungspotential erkunden, ohne irrige Gesamtergebnisse zu bekommen.

Der tatsächliche Footprint kann beträchtlich vom Durchschnitt abweichen und hängt vom Lebensstil, den Reisegewohnheiten, der Ernährung, dem verfügbaren Einkommen und den Wohnumständen ab!

Dazu kommt für jeden Bürger des Landes der gleiche Anteil an allen Gemeingütern, der sogenannte "Graue Footprint", der fast ein Viertel des Footprints ausmacht.

Grauer Footprint

Der Grauen Footprint entsteht durch die Nutzung allgemein angebotener Leistungen (auch "gesellschaftlicher Overhead" genannt)
Darin finden sich alle Ressourcen, die nicht eindeutig einzelnen Menschen zugeordnet werden können, etwa die Errichtung und der Betrieb von öffentlichen Gebäuden, der Aufwand für die Errichtung von Wohnraum, die Verkehrs-Infrastruktur (Strassen und Bahn), die Versorgungsinfrastruktur (Wasser, Kanalisation, Stromleitungen) sowie Lawinen-und Hochwasserschutz, das Bildungswesen, das Gesundheitswesen, Finanzdienstleistungen, Versicherungen, Governance-Aufwand (von Bundesregierung bis Gemeinderats-Saal), Feuerwehr/Polizei/Justizsystem, Kultur- und Sporteinrichtungen, Militär …

Was kann der Fußabdruck nicht messen?

Für eine zukunftsfähige Welt braucht es mehr als einen passenden Fußabdruck. Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit sind genauso wichtig, können aber mit Fußabdruck nicht gemessen werden. Auch einige ökologische Kriterien wie der Wert der Artenvielfalt und das Risiko von Atomkraft oder Gentechnik bleiben unbeachtet.

Atomkraft beispielsweise hat einen scheinbar recht geringen Flächenbedarf. Allerdings sind die Abermillionen Hektar, die im Falle eines Atomunfalls durch Verseuchung verloren gingen, nicht erfasst sind, eben so wenig die Gesundheitsfolgen der Strahlung.

Auch "Giftigkeit" und anderen Langzeitfolgen können nur ungenügend mit Footprint erfasst werden.

z.B. kann der Einsatz von Spritzmittel (kurzfristig) den Ertrag erhöhen, wirkt sich also rechnerisch günstig auf den Flächenbedarf aus. Das verseuchte Grundwasser und die Gifte in der Nahrung machen das aber alles andere als erstrebenswert.

Beim Transport von Gütern sind die Energie und der Flächenverbrauch für die Autobahnen natürlich eingerechnet, aber die Krankheiten durch Feinstaubemissionen oder die Verkehrstoten werden nicht erfasst.

Auch der Wert der Artenvielfalt ist mit Footprint nicht abzubilden und so kann der Maßstab Footprint eine vollständige Ökobilanz und eine Prüfung der sozialen Verträglichkeit und der Gesundheitsfolgen in keinem Fall ersetzen.

Zugleich stellt das "Ende des ökologischen Defizits ("Overshoot") eine unbedingt nötige, wenn auch nicht hinreichende Bedingung für eine zukunftsfähige Gesellschaften dar.

Die Verringerung des eigenen Fußabdruckes auf ein global verträgliches Maß bleibt daher die zentrale Herausforderung jeder nachhaltigen Entwicklung!

Sind Bemühungen von Einzelnen nicht vergeblich?

Tatsächlich müssen - und werden - sich auch "Politik" und "Wirtschaft" ändern.
Der Anstoß zu jeder Veränderung kommt allerdings immer von Menschen, meist sogar von wenigen VorreiterInnen.

"Sei die Veränderung, die du in der Welt vorfinden möchtest"
Mahatma Ghandi
Nur der Mensch selbst ist ein ethisch handlungsfähiges Subjekt.

Die globale Interpretation der "Goldenen Regel" (ökologischer kategorischer Imperativ) lautet:

Unsere "Freiheit", einen beliebigen Lebensstil zu wählen, endet dort,
wo unsere Lebensart die Freiheit Anderer beschneidet,
ein menschenwürdiges Leben zu führen oder überhaupt zu überleben.

Unser heutiges Niveau an Naturverbrauch erfüllt dieses ethische Prinzip nicht im geringsten.

Jede Fläche, die wir zusätzlich zu dem fair zustehenden Anteil beanspruchen, bleibt einem anderen Menschen irgendwo auf der Welt vorenthalten!

Unser "Konsum-Stil" ist also nur auf Kosten anderer Menschen, auf Kosten der Natur und auf Kosten aller Zukünftigen möglich.

Die "5 - F" Regel fokussiert auf die zentralen Maßnahmen, mit denen Wir am meisten zu einer Reduktion des persönlichen Footprints - und damit zu einer faireren Welt - beitragen können:

  • Fliegen - besser nie
    Die Lebens-Flugkilometer dramatisch verringern.
  • Fleisch und tierische Produkte - deutlich weniger
    Die konsumierte Menge tierischer Produkte deutlich verringern, Bio-Landbau, lokale und jahreszeit-gerechte Produkte bevorzugen.
  • Fahren mit dem Auto - so wenig wie möglich
    Die zurückgelegten Strecken deutlich reduzieren, langsamer und nie alleine fahren, möglichst bald auf E-Mobilität mit Sonnenstrom umsteigen.
  • Wohnen wie im Fass
    Den Wohnraum gut isolieren, mehr gemeinsame Nutzung, auf erneuerbare Energien setzen, auf öffentliche Erreichbarkeit achten.

Zu gewinnen gibt es die Freude an einem zukunftsfähigen Lebensstil

Das gute Gefühl, weniger auf Kosten anderer zu leben.

Durch zukunftsfähige Lebensstile bleibt mehr Zeit für ein bewussteres (Er-)Leben.

Daneben können durch die Unterstützung von Programmen, die sich für die Bewahrung der Natur einsetzen, laufenden Schäden eingeschränkt und die Bioproduktivität unseres Planeten stabilisiert bzw. eventuell sogar verbessert werden.

Allen voran ist auch breites politisches Engagement notwendig. Denn ohne prinzipielle Veränderungen in der Art und Weise, wie wir wirtschaften und konsumieren, bleiben viele persönliche Maßnahmen ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Eine Initiative des Lebensministerium

Der vorliegende Rechner ist eine Weiterentwicklung des österreichischen Footprint Rechners 2007.
Die Erstellung erfolgte im Auftrag des BMK durch footprint-consult e.U.

Die Autoren danken für die fachliche Unterstützung durch das Netzwerk Footprinting

Weitere Informationen zum Ökologischen Fußabdruck:
www.footprint.at
www.footprintnetwork.org/de